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Sicherheitscheck
Allgemeine Notfallausrüstung


Eine alte Bergsteiger-Weisheit besagt: „Schaut jeder auf sich selbst, ist auf alle geschaut“.
Und das stimmt: Hat jedes Gruppenmitglied ihre eigene Notfallausrüstung dabei,
kann jeder eigenverantwortlich und selbstständig reagieren.

Egal ob Skitour, Hochtour, Tageswanderung oder Klettersteig:
Die Standard-Notfallausrüstung muss bei jeder Tour mit dabei sein.

Standard-Notfallausrüstung:
• Erste Hilfe-Set
   Erste Hilfe-Sets gibt es inzwischen recht praxistauglich gefüllt im Fachhandel.
   Selbstverständlich kann man sie individuell aufstocken und um einige Blasenpflaster oder
   Wundnahtpflaster erweitern.

• 1-Personen-Biwaksack
   Der Biwaksack kommt bestenfalls jahrelang nicht zum Einsatz. Darum ist es absolut vertretbar,
   auf Kosten von Robustheit einem kleinen Packmaß und geringem Gewicht den Vorzug zu geben.

• Stirnlampe
   Eine Stirnlampe braucht man im Idealfall nur für den nächtlichen Hütten-Toilettengang.
   Notfalls kommt man mit ihr aber auch nachts vom Berg wieder ins Tal zurück.

• Mobiltelefon
   Während moderne Smartphones kältebedingt schnell einmal den Geist aufgeben, sind ältere
   und billige - Modelle zumeist unkaputtbar und weisen darüber hinaus auch noch weit längere
   Akkuzeiten auf. Und das braucht es am Berg, um im Falle des Falles einen Notruf absetzen zu können.



Die Anforderungen an die allgemeine Notfallausrüstung für Gruppenverantwortliche ist höher.
Folgende Vorschläge richten sich an Bergführer, Tourenleiter und Gruppenverantwortliche.

Notfallausrüstung für Gruppenverantwortliche:
• Erste Hilfe-Set
   Umfassend ausgestattete Erste Hilfe-Tasche mit ausreichend Material zur Erstversorgung von
   kleineren Blessuren wie Schürfwunden, Cuts und Blasen.
   Bewährt hat sich dafür das wasserdichte Verpacken kleiner Standardbehälter.

• 2-Personen-Biwaksack
   Ein multifunktioneller 2-Personen-Biwaksack aus leichtem, aber robustem Material darf im Rucksack
   eines Gruppenverantwortlichen nicht fehlen. Den kann man auch schon einmal an einem windigen
   Platz am Berg zur Jause auspacken. Im Ernstfall kann darin aber auch ein Verletzter eingepackt werden.
   Er muss nicht, wie bei einem 1-Personen-Biwaksack, erst hineingeschoben werden,
   der 2-Personen-Biwaksack kann einfach um das Opfer gewickelt werden.

• Stirnlampe
   Power sollte die Stirnlampe jedenfalls haben. Immerhin gilt es als Gruppenverantwortlicher auch
   in absoluter Dunkelheit die richtige Abzweigung oder den korrekten Einstieg zu finden.
   Dank LEDs und Steuerelektronik sind Stirnlampen heute so klein, akkustark und günstig wie noch nie.
   Empfehlung: Petzl Tikka XP 2

• Mobiltelefon
   So groß die Vorteile von alten, kostengünstigen Modellen auch sein mögen:
   Für den Gruppenverantwortlichen hat das Smartphone gewichtige Vorteile. Dank integrierten GPS
   kann man jederzeit den Standort bestimmen sowie im Notfall die exakte Position ermitteln.
   Hierbei muss allerdings immer der dramatische Akkuverbrauch berücksichtigt werden.
   Am besten also: Flugzeugmodus aktivieren, vor Feuchte und Kälte schützen und sicherheitshalber
   einen externen Akkupack mitführen.


 

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08.05.2019
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